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Allgemein, Rezension

Teresa Toten: Beware that Girl

Autor: Teresa Toten
Verlag: Fischer Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 24.08.2017
Länge: 400 Seiten
Preis: 12,99€


Klappentext:

New York, Upper East Side: Kate O’Brien, eine Meisterin im Lügen und Manipulieren, hat ihre glänzende Zukunft genau geplant: ein Studium in Yale! Die mittellose Stipendiatin einer Eliteschule sucht sich berechnend die superreiche und leicht beeinflussbare Olivia Sumner als Freundin. Obwohl Kate bald bei Olivia einzieht, verschweigt sie ihre dunkle Vergangenheit, auch Olivia verliert kein Wort darüber, warum sie ein Jahr lang wie vom Erdboden verschwunden war. Als der gutaussehende und charmante Mark Redkin auftaucht, spürt Kate instinktiv, dass Mark nicht nur ihre Pläne durchkreuzen kann, sondern gefährlich ist. Dennoch muss sie hilflos zusehen, wie ihre Freundin ihm verfällt. Zwischen Kate, Olivia und Mark entspinnt sich ein abgründiges Katz-und-Maus-Spiel …
Atemlos, spannend, mit unerwarteten Wendungen bis zum überraschenden Ende.


Cover:
Irgendwie hat mich das Cover sehr neugierig gemacht. Es wirkt durch seine schlichte aber geschmackvolle Aufmachung ziemlich geheimnisvoll.


Meine Meinung:
Als ich das Buch in der Buchhandlung entdeckt habe, hat es mich direkt neugierig gemacht.
Das Cover fand ich sehr ansprechend und der Klappentext klang äußerst spannend. Normalerweise findet man die Art von Genre nicht in meinem Bücherregal, was es für mich nochmal eine Spur interessanter gemacht hat.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Kate und Olivia erzählt. Aufgeteilt ist das Buch nicht in die üblichen Kapitel 1, 2, 3…., sondern in Tage. Mal was neues, fand ich wirklich super.
Durch den Perspektivenwechsel konnte ich sowohl die reiche Olivia als auch die Stipendiatin Kate gut kennen lernen. Wobei mir im Verlauf der Geschichte aufgefallen ist, dass man nicht wirklich von „kennen“ sprechen kann, da beide einen riesen Koffer an Geheimnissen mit sich herum schleppen.
So wirklich ehrlich ist niemand mit dem anderen, und  so zieht es sich durch die ganze Geschichte. Ehrlich gesagt habe ich mehr von der Geschichte erwartet. Mehr Intrigen, mehr Spannung und mehr verzwickte Lügengeschichten. Bekommen habe ich aber leider nur knapp 250 Seiten dahin geplätscher und 150 Seiten in denen sich langsam, aber stetig, die Spannung aufgebaut und zum Schluss entladen hat.
Zum Ende hin kommen die Geheimnisse augenscheinlich auf den Tisch und es wird zumindest vorerst Klartext geredet. Doch wer kann wem bei den ganzen Lügen und Intrigen noch Vertrauen? Geschweige denn etwas glauben?
Der Schluss konnte mich dann tatsächlich noch packen. Ich habe mitgefiebert und war erschüttert über den Ausgang der Geschichte. Der Schluss hatte es wirklich in sich. Wenn da nicht die ersten 250 Seiten gewesen wären.

Olivia und Kate haben mir als Protagonistinnen gut gefallen. beware that girl
Beide hatten das gewisse etwas an Durchtriebenheit gepaart mit viel Charme. Die Autorin hat mich die beiden gut verstehen und ihre Motive und Gedanken nachvollziehen lassen.
Jedoch musste ich mir auch einige male an den Kopf fassen, da einige Entscheidungen und Taten der beiden nur so vor Naivität getropft haben. In der Geschichte sind ebenfalls viele Elemente aus der Psychiatrie zu finden, denn man trifft an jeder Ecke auf junge Erwachsene die nicht nur einen Therapeuten haben, sondern auch mit Medikamenten behandelt werden.
Mit dem Thema wurde sachgemäß und verständnisvoll umgegangen und die Fachbegriffe wurden gut verständlich erklärt.


Fazit:
Mir hat es leider im gesamten nicht so gut gefallen, da ich andere Erwartungen an die Geschichte hatte und die wurden nicht erfüllt. Es gab für mich auf den ersten 250 Seiten viel zu wenig Spannung und ich musste mich teilweise zwingen weiterzulesen, da ich noch die Hoffnung hatte, dass die Geschichte doch noch besser wird. Im Endeffekt wurde es besser, doch die Geschichte konnte mich trotz spannendem Ende nicht mehr überzeugen.


Zitat aus dem Buch:
“ Vielleicht hatte ich Anwandlungen. Vielleicht war ich einmal. Vielleicht war ich erbärmlich.“


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Weitere Stimmen: – Tintenhain

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No Comments

  • Reply Lesemonat November

    […] Beware that Girl“ von Teresa Toten  Ich hatte mich so auf dieses Buch gefreut und hatte an die Thematik sehr […]

    Dezember 1, 2017 at 12:54 pm
  • Leave a Reply

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