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Allgemein, Rezension

Stella A. Tack: Götterblut

Rezension „ Götterblut“

Autor: Stella A. Tack
Verlag: Drachenmond Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 12.10.2017
Länge: 480 Seiten
Preis: 14,90€


Klappentext:

Es gibt fünf Dinge,
die du wissen solltest,
bevor du dieses Buch liest.
1. Mein Name ist Warrior Pandemos.
2. Ich bin die Tochter der größenwahnsinnigen
Götter Hades und Aphrodite.
3. Ich wurde mit einem Gendefekt geboren, der sich Medusa-Effekt nennt. Soll heißen? Sieh mich an und du verlierst den Verstand!
4. Obwohl ich im Gegensatz zu meinen Eltern menschlich bin, passieren in letzter Zeit ziemlich schräge Dinge. Ich meine, ist es normal plötzlich silbern zu bluten? Stimmen im Kopf zu hören? Oder von einem Baum aufgespießt zu werden, ohne dabei … na ja, draufzugehen?
5. Tja, und schließlich bin ich in der Hölle einem Gefängnisflüchtigen über den Weg gelaufen. Sein Name ist Peace. (Sohn des Zeus/ arroganter Arsch/ verboten heiß/ seelenlos …) Er versucht mit einem absolut hirnrissigen Plan die Götter aus dem Olymp zu stürzen. Und ich?
Ich werde ihm dabei helfen.


Cover:
Ein richtig tolles Cover, welches zwar schlicht wirkt aber bei genauer Betrachtung umso schöner wirkt. Manchmal ist weniger einfach mehr. Mich hat das Cover direkt angesprochen.


Meine Meinung:

Willkommen in der Welt der Götter, jedoch handelt es sich bei „Götterblut“ um die alten Götter in der Neuzeit. Alles wurde aufgepimpt und Generalüberholt. In der Hölle muss man sich nun via Ipad registrieren lassen und im Olymp gibt es Spa´s und Golfplätze.
Warrior scheint mit ihrem Medusa Gendefekt nicht so recht in diese Welt hineinpassen zu wollen, denn jeder den sie anschaut, verfällt dem Wahnsinn.
Als Tochter von Aphrodite und Hades hat man hohe Erwartungen an sie, die sie jedoch kaum bis gar nicht erfüllen kann und oft auch nicht will.
Sie hat ihren eigenen Kopf und neigt dazu von Zeit zu Zeit in Schwierigkeiten zu geraten, ja diese sogar magisch anzuziehen.
Als Halbgöttin hat sie es aber auch nicht leicht, große Erwartungen die gestellt und nicht erfüllt werden plus der Hang zu Katastrophen, ist keine gute Mischung, zumindest in den Augen ihrer Mutter und dem Rest der göttlichen Welt.
Am liebsten würde sie ihr eigenes Ding durchziehen und sich in ihrem Zimmer verkriechen und Playstation spielen.
Daraus wird jedoch nichts, leider.
Warrior hangelt sich von Katastrophe zu Katastrophe und steht nun mehr denn je unter Beobachtung. Seltsame Dinge geschehen, sie hört komische Stimmen, die Farbe ihres Blutes ändert sich und scheinbar ist sie durch nichts so leicht tot zu kriegen.
„Götterblut“ sticht vor allem durch Humor und Sarkasmus hervor, beides findet man direkt von Beginn an in fast jedem zweiten Satz.
Die Geschichte schien sich von Beginn an selbst nicht allzu ernst zu nehmen. Ich musste wirklich sehr oft schmunzeln und auch bei dem ein oder anderen Satz laut loslachen.
Jedoch kam es dann irgendwann zu einer Veränderung in die Geschichte ernster wurde. Es wurden Tatsachen enthüllt, mit denen ich nicht gerechnet hab und die Spannung stieg augenblicklich.
Eine von den Stimmen die sie zuvor gehört hat, hat nun auch endlich ein Gesicht bekommen, Peace Tantalus, Sohn des Zeus und Gefangener im Tartaros. Warrior weiß nicht so recht, was genau das alles zu bedeuten hat und was ausgerechnet sie mit alldem zu tun hat.
Ehe sie sich versieht, landet sie in einer brenzligen Situation, die alles ändert. Sowohl ihre Bestimmung als auch ihre Zukunft.
Eine neue Ära steht bevor, aber welchen Platz Warrior in dem ganzen Chaos hat, müsst ihr selbst herausfinden.Götterblut

Warrior war mir direkt von Seite 1 an sympathisch. Sie ist sarkastisch und spart nicht an Ironie in ihren Aussagen. Einfach herrlich.
Sie hat es wie schon erwähnt nicht grade einfach, denn wer möchte schon, dass sein Gegenüber den Verstand verliert sobald man ihm ins Gesicht schaut?
Eigentlich hat sie sich ganz gut mit ihrem Dasein abgefunden, leidet aber trotzdem darunter.
Kommen wir nun zu Peace, Sohn des Zeus, verdammt gutaussehend und ebenso sarkastisch wie Warrior. In ihm findet sie zum Teil ihren Meister, denn er ist auch nicht auf den Mund gefallen.
Peace hat schlimmere Stimmungsschwankungen als eine Frau mit PMS, bei ihm weiß man nie so richtig wo man grade dran ist. Doch genau das, hat ihn für mich so sympathisch gemacht.
Aber auch die Nebencharaktere dürfen nicht vergessen werden. Einer hat es mir besonders angetan, Maddox, Warriors Halbbruder.
Bei ihm bin ich wirklich ins Schwärmen geraten, ein gutaussehender Halbgott, welcher auch noch Humor hat und seiner Schwester in jeder Situation zur Seite steht. Wer wünscht sich keinen Bruder, der einem die komplette Hello Kitty Kollektion schenkt?
Ich hoffe sehr, dass wir von ihm noch mehr hören bzw. lesen werden.

Die moderne Welt der Götter die die Autorin geschaffen hat, hat mich umgehauen. Ich war wirklich von Beginn an begeistert. Die Generalüberholung lief wie ein roter Faden durch das Buch. Ebenso wie der geniale Humor. Stella Tack hat einen grandiosen Schreibstil, der mich absolut mitgerissen hat.


Fazit:
Ein unglaublich spannender und humorgeladener Auftakt der Lust auf mehr macht. Die Charaktere konnten mich alle von Anfang bis Ende überzeugen und mitreißen.
Genau wie Stellas Schreibstil, wenn ihr Götterblut gelesen habt, wisst ihr was ich meine. Und falls ihr es noch nicht getan habt, lest dieses Buch.
Ich habe selten so viel lachen müssen.
Jedoch hat die Geschichte auch eine ernste Seite, die bei dem ganzen Humor nicht vergessen werden darf. Der Wechsel zwischen Humor und Ernst ist der Autorin meiner Meinung nach wirklich gut gelungen.


Zitat aus dem Buch:
„Das wars jetzt! Ich bin gefressen worden, nur um gleich darauf wieder gefressen zu werden. Was kam als nächstes? Das Zuckerwatteland?“


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Weitere Stimmen: – Booknerds by Kerstin  – Biancas Bücherhimmel

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No Comments

  • Reply Lesemonat November

    […] Götterblut“ von Stella A. Tack Ach Mensch, was soll ich sagen? Mit Götterblut hat mich Stella […]

    Dezember 1, 2017 at 12:54 pm
  • Reply Best of 2017

    […] Götterblut„ von Stella A. […]

    Dezember 29, 2017 at 12:07 pm
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