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Allgemein, Rezension

Lana Rotaru: Black- Das Herz der Panther

Autor: Lana Rotaru
Verlag: Eisermann Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 01.11.2015
Länge:  514 Seiten
Preis: 12,90€

-Rezensionsexemplar- vielen Dank an den Eisermann Verlag.


Klappentext:
„Ich kenne keine Frau, die so kratzbürstig, rechthaberisch und widerspenstig ist wie du. Und auch keine, die so sanftmütig, mutig und liebevoll ist.“

Lia führt ein gewöhnliches Leben als Highschool-Schülerin, bis Graham und Alexander Black in ihr Leben treten.
Wieso hat sie plötzlich das ständige Gefühl, beobachtet zu werden. Und wie schaffen es die beiden Brüder, immer zur richtigen Zeit da zu sein, um sie zu retten?
Schnell wird Lia klar, dass die Blacks ein Geheimnis umgibt, das sie unbedingt lüften muss, um die ganze Wahrheit über ihr eigenes Leben zu erfahren.
Aber kann sie den Blacks vertrauen oder sind sie sogar der Grund für die drohende Gefahr?
Soll Lia auf ihr Herz oder ihren Verstand hören?
Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, bei dem mehr auf dem Spiel steht als nur das eigene Leben.


Cover:
Als ich das Cover auf der Eisermann Homepage gesehen habe, habe ich mich direkt verliebt. Es sieht sehr edel und anmutig aus, ebenso wie Panther auch sind. Es passt hervorragend zum Inhalt des Buches.


Meine Meinung:
Lia führt das typische Leben eines Teenagers, sie geht zur Highschool, ist Cheerleader, liebt es Zeit mit ihrer besten Freundin zu verbringen und liebt ihren Freund Lucas über alles.
Doch dann ändert sich im neuen Schuljahr alles, als zwei neue Mitschüler an ihrer Schule auftauchen.
Alexander und Graham Black scheinen so anders als die anderen Jungs auf ihrer Schule zu sein.
Lia fühlt sich von Anhieb zu beiden hingezogen und kann sich dies so überhaupt nicht erklären. Der eine scheint sie von Beginn an zu mögen, der andere hingegen tritt ihr sehr hasserfüllt gegenüber. Lia befindet sich ab dem Zeitpunkt dermaßen im Zwiespalt.
Und als wäre das noch nicht genug, findet sie heraus das ihr Freund Lucas sie betrügt, ihre Welt bricht in Sekunden in sich zusammen.
Wer dachte, dass das schon der Gipfel des Eisberges war, täuscht sich gewaltig.
Denn die Black Zwillinge hüten ein großes Geheimnis, hinter das Lia mehr und mehr kommt. Eine neue Welt tut sich vor ihr auf und sie weiß nicht wie sie das verpacken und mit sich vereinbaren soll.
Zu dem scheint Lia das Unglück magisch anzuziehen, sie muss einige Verluste verkraften und sich ungeahnt gefährlichen Situationen stellen.
Lia war mir in der ersten Hälfte des Buches arg sympathisch, ich konnte ihre Wut und Trauer über den Verrat ihres Ex-Freundes Lucas gut nachvollziehen.
Zudem schien sie mir ein äußerst starker und selbstbewusster Charakter zu sein, den Black 1nichts so leicht aus der Bahn werfen kann. In der zweiten Hälfte des Buches ging es mit meinen Sympathien leider steil bergab. Lia versank immer mehr im Selbstmitleid und ist mir damit wirklich auf die Nerven gegangen.
Auch diese Dreiecks-Beschichte mit den Black Zwillingen und dem nicht entscheiden können, zog sich für mich einfach zu sehr in die Länge.
Graham und Alexander fand ich ebenfalls sehr unterhaltsam, jedoch konnte sich nur einer der beiden einen Sympathie-Platz bei mir sichern. Der andere ging mir wie Lia zunehmend auf die Nerven.
Alexander hatte für meine Begriffe ein paar Stimmungsschwankungen zu viel.
Die erste Hälfte des Buches fand ich sowohl von den Charakteren als auch vom Schreibstil her viel stärker als die zweite Hälfte.
Es gab aber auch viele Wendungen und Erkenntnisse, die mich wirklich überrascht haben und die mich auch dazu gebracht haben am Ball zu bleiben und das Buch weiterzulesen. Leider gab es aber auch einige Kapitel, die sich wirklich in die Länge gezogen haben.
Den Beginn fand ich richtig klasse und konnte kaum meinen Reader aus der Hand legen, gegen Ende verhielt es sich genau umgedreht, ich konnte mich kaum dazu aufraffen weiterzulesen.


Fazit:
Starker Beginn, eher schwächeres Ende.
Ich fand es wirklich schade, dass die Geschichte gegen Ende so nachgelassen hat. Ich war wirklich begeistert als ich mit dem lesen begann. Jedoch wurde es mir zum Schluss zu verworren mit dem hin und her zwischen Alexander und Graham, und Lia die dann auch noch in ihrem Selbstmitleid versunken ist.
Die Idee hinter der Geschichte ist wirklich klasse, aber die Dreiecks-Geschichte wurde meiner Meinung nach zu sehr ausgeschlachtet und in die Länge gezogen.


Zitat aus dem Buch:
„ Mich überkam ein neues, bisher unbekanntes Gefühl, welches so zart war wie dieses Veilchen, und ich hatte Angst, es zuzulassen.“


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