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Allgemein, Rezension

Daniela Hartig: Fuck you, love

Rezension „ Fuck you love“

Autor: Daniela Hartig
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Datum Erstveröffentlichung: 30.09.2017
Länge: 356 Seiten
Preis: TB: 12,99€

-Rezensionsexemplar- ein großes Dankeschön an die Autorin.


Klappentext:
Floyd van Berg steht auf der Sonnenseite des Lebens. Er sieht umwerfend aus und hat genug Geld in der Tasche, um sich keine Sorgen machen zu müssen. Wen interessiert es da schon, dass hinter seiner schönen Fassade Dämonen lauern, die ihm den Schlaf rauben? Besonders nach dieser einen Nacht, in der etwas geschehen sein muss, das Floyd gefährlich werden kann. Etwas, das ihn zerstören kann, wenn es an die Oberfläche gelangt. Als er auf Storm trifft, das Mädchen, das der Schlüssel zu dem katastrophalen Ereignis zu sein scheint, gerät sein Leben ins Wanken. Will er zulassen, dass Storm an seiner perfekten Fassade kratzt? Will er wissen, was in jener Nacht wirklich geschehen ist? Und will er erfahren, was Liebe tatsächlich bedeutet? Wenn aus einer harmlosen Party eine Nacht wird, die in einer Katastrophe endet. Wenn eine einzige Sekunde dein ganzes Leben verändert und du eine getroffene Entscheidung nie wieder rückgängig machen kannst. Was tust du dann?


Cover:
Das Cover an sich finde ich leider weniger ansprechend. Die Schrift ist für mich viel zu riesig und präsent. Den Hintergrund hingegen finde ich ziemlich interessant.


Meine Meinung:
Floyd ist 19 Jahre alt, ein verwöhnter reicher Schnösel, der sein Leben nicht so richtig zu schätzen weiß bzw. was er damit anfangen soll.
Bis ein Abend alles verändert.
Floyd beginnt sich Gedanken um sein Leben und die Personen darin zu machen. Ist die Welt der reichen wirklich die in der er leben möchte? Oder will er etwas anderes?
Storm ist der absolute Gegensatz zu Floyd, sie ist wild, unberechenbar dabei aber wahnsinnig charmant.
Die beiden verbindet eine ereignisreiche Nacht, nur weiß keiner von beiden mehr, was genau vorgefallen ist. Floyd und Storm scheinen sich immer wieder bruchstückhaft an besagte Nacht zu erinnern, doch nichts davon scheint ausschlaggebend zu sein.
Seit dem Storm in sein Leben getreten ist, steht die Welt von Floyd Kopf, Storm ist einfach überall. Vor seinem Haus, im Club, einfach überall, sie beschimpft ihn und will ihn dazu bringen, ihr zu sagen, was genau passiert. Doch als Floyd den Spieß umdreht und sich in Storms Leben drängt, beginnt sich alles zu ändern. Beide merken eine gewisse Anziehungskraft, doch schubsen sich gegenseitig immer wieder weg, nur um sich dann wieder anzunähern.
Es ist ein spannendes Katz und Maus Spiel.Fuck you love
Während dessen lernt man sowohl Floyd als aus Storm besser kennen.
Storm ist ein unfassbar komplexer Charakter, mit tausend verschiedenen Gesichtern und Gefühlen. Kaum scheint man der Meinung zu sein, dass man sie durchschaut hat, tut sie was absolut unvorhergesehenes. Sie ist eine wahre Naturgewalt die durch nichts zu stoppen ist. Genau das sind die Eigenschaften die Floyd an ihr so schätzt, auch wenn er es nie zugeben würde. Jedoch ist Storm auch verletzend und teils brutal in ihrem Äußerungen, dass mir oft der Mund offen stehen blieb und ich mir dachte „ das hat sie nicht wirklich gesagt/getan“. Man weiß einfach nie so recht woran man bei ihr ist. Jedoch habe ich recht schnell festgestellt, dass dies alles nur eine Fassade ist um sich selbst zu schützen, davor verletzt zu werden.
Floyd ist oft am Ende mit seinem Latein bei Storm, doch lässt einfach nicht locker, er bleibt am Ball und lernt die vielen Tausend Gesichter von Storm kennen und lieben.
Die Nebencharaktere im Buch wie Floyds Eltern, blieben irgendwie über die Hälfte des Buches Randcharaktere, über die zwar gesprochen wurde, die jedoch selbst kaum zum Sprechen kamen. Um einiges präsenter war der beste Freund von Floyd, Ben. Ein so unsympathischer Zeitgenosse ist mir schon lange nicht mehr untergekommen, ich fand ihn einfach furchtbar. Wer solche Freunde hat, brauch keine Feinde mehr.
Der Fokus lag definitiv auf Floyd und Storm. Auf deren Suche nach Liebe und einer Zukunft.
Den Schreibstil der Autorin empfand ich als sehr angenehm und locker. Ebenfalls konnte ich dem Verlauf der Geschichte gut folgen, alles war verständlich ausgedrückt und beschrieben.


Fazit:
Aufgrund des Covers hätte ich mir das Buch definitiv nicht gekauft, dafür bin ich umso glücklicher, dass die Autorin mich gefragt hat, ob ich ihr Buch lesen möchte.
Zu Beginn war ich wirklich arg skeptisch ob mir die Geschichte gefallen wird, da es hauptsächlich um sehr brisante Themen geht. Jedoch konnten mich Storm und Floyd überzeugen und nahmen mich mit auf die Reise. Eine äußerst holprige Reise, in denen ich Storm gerne oft den Hals umgedreht hätte. Aber ich fand sie gleichzeitig auch sehr faszinierend, sozusagen eine Hass-Liebe.
Insgesamt konnte mich das Buch wirklich überraschen und auch überzeugen.


Zitat aus dem Buch:
„Ich glaube, dass deine Eltern ganz schön Mist gebaut haben. Aber du bist mutig, Floyd. Im Grunde hast du ein gutes Herz, du weißt nur nicht, wie man es benutzt.“


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