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Allgemein, Rezension

Barbara Schinko: Cowboy Küsse

Autor: Barbara Schinko
Verlag: Impress
Datum Erstveröffentlichung: 06.07.2017
Länge: 254 Seiten
Preis: E-Book: 3,99€


Klappentext:
Nach drei Jahren kehrt die 17-jährige Faye für einen Sommer in die flirrende Wüste Arizonas zurück. Hier, inmitten von Kakteen, herrscht seit Generationen eine erbitterte Feindschaft zwischen ihrer Familie, den reichen Hillingsleys, und der mittellosen Farmer-Familie Crocker. Nie hätte Faye damit gerechnet, selbst in diese Fehde hineingezogen zu werden… bis sie dem charmanten Chase begegnet. Zwischen ihr und dem gut aussehenden Cowboy funkt es sofort. Doch Chase ist ausgerechnet ein Crocker!


Cover:
Ich war von dem Cover auf den ersten Blick hin und weg. Es verspricht eine lockere Geschichte, mit einem Hauch Romantik.


Meine Meinung:
Auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht, als ob es um Pferde und Cowboys geht, täuscht es gewaltig.
Faye geht in New York auf eine teure Privatschule und kehrt für den Sommer in Begleitung ihrer besten Freundin Belinda zurück nach Hause.
Sie verspricht sich einen spaßigen Sommer in ihrer Heimatstadt. Zwar gibt es dort keine Shoppingmalls oder andere Vergnügungen, aber das Haus von Fayes Familie verspricht einige Annehmlichkeiten.
Denn Fayes Familie hat eine Menge Geld, ebenso wie die Familie von Belinda. Dementsprechend sind auch die Ansprüche ihrer Familie. Es wird viel mit Klischees der reichen um sich geworfen und Belinda erfüllt diese mit Bravour.
Faye merkt jedoch immer mehr, in was für eine Scheinwelt sie sich geflüchtet hat. Dazu hat auch die Bekanntschaft mit Chase Crocker beigetragen. Dieser erzählt ihr immer wieder schreckliche Dinge über ihre Familie. Aber auch andere Bewohner von Hillings scheinen der Meinung zu sein, dass Fayes Familie nur ihre eigenen Vorteile und vor allem das Geld im Sinn hat.
Faye hat mir von Beginn an sehr gut gefallen, sie hat ihre eigenen Ansichten und möchte eigentlich auch danach Handeln. Nur leider steht ihre Familie dem entschieden im Weg. Denn diese setzt alle Hoffnungen auf sie, da ihr Bruder schon so eine herbe Enttäuschung  für die Familie darstellt.
Innerhalb der Geschichte beginnt Faye aber immer wieder an den Ansichten und Absichten ihrer Familie zu zweifeln.
Auch die Beziehung zu Chase intensiviert sich immer mehr. cowboy küsse
Chase ist ein Cowboy, aber nicht im traditionellen Sinn. Er liebt das Reiten, aber vor allem die Farm auf der er lebt und aufgewachsen ist. Dies ist auch ein Punkt der Faye sehr imponiert und sie auch neidisch macht.
Belinda, wo fange ich da am besten an. Sie erfüllt das Klischee der Upper-East-Side Tussi in Perfektion. Sie ist oberflächlich, auf den eigenen Vorteil bedacht und sieht in allem nur einen großen Spaß. Aber ihre Art hat auch was Amüsantes.
Der Verlauf der Geschichte war locker und ich konnte ihr gut Folgen. Kapitel um Kapitel hat man mehr über die Fehde zwischen den Familien und auch von Chase erfahren.
Die Spannung wurde auch gut von der Autorin aufgebaut und am Ende des Buches verständlich aufgelöst.
Die Charaktere wurden gut durchdacht und ich hab für die Hauptcharaktere ein gutes Gespür entwickeln können.


Fazit:
Die Geschichte von Feye und Chase ist was Schönes, Leichtes und lockeres für zwischendurch. Das Buch konnte mich wirkliche fesseln und ich habe die Geschichte in vollen Zügen genossen.
Die Charaktere haben mir auch richtig gut gefallen, vor allem die beiden Protagonisten. Ich konnte mich sowohl in Faye als auch in Chase gut hineinversetzen.
Wer also auf eine schöne Sommerlektüre mit USA Feeling steht, kommt bei „ Cowboy Küsse“ voll auf seine Kosten.


Zitat aus dem Buch:
„ Sicher, mein Date mit Chase hatte die Symptome eher verschlimmert- aber sollte ich dann nicht erst recht die Dosis des Medikamentes erhöhen und die Einnahme verlängern?“


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