Follow:
Allgemein, Rezension

Tatjana Zanot: Aufbruch nach Sempera

Autor: Tatjana Zanot Autorin
Verlag: Tagträumer Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 15.07.2017
Länge: 334 Seiten
Preis: 12,90€

Klappentext:

Die sechzehnjährige Daisy Demerath ist nicht wie andere Mädchen in ihrem Alter. Während ihre früheren Klassenkameradinnen Listen schreiben, mit welchen Stars sie ins Bett gehen würden, führt sie eine Liste mit ihren persönlichen Worst-Case-Szenarien. Seit drei Jahren hat sie nicht mehr das Haus verlassen. Eines Abends jedoch muss sie vor die Tür treten, um den Müll nach draußen zu bringen, und gerät prompt in Schwierigkeiten. Wenn sie gewusst hätte, welches Abenteuer auf sie wartet, wäre sie vermutlich drinnen geblieben – und wäre nie in eine Parallelwelt hineingeraten, in der Gestaltwandler ihr Unwesen treiben.

Cover:

Ich persönlich finde das Cover richtig schön, so als Katzenmensch hat es mich direkt angesprochen. Auch finde ich das es durch den Wald sehr mystisch und geheimnisvoll wirkt, welches die Stimmung im Buch sehr gut aufgreift.

Meine Meinung:

Am Anfang des Buches fiel es mir sehr leicht in die Geschichte hinein zu finden, da der Schreibstil von Tatjana wirklich flüssig und leicht verständlich ist. An manchen Stellen erinnerte es mich aber doch zu sehr an den Schreibstil von Jugendbüchern. Daisy als Protagonistin war mir von Anfang an sympathisch. Sie leidet seit ihrer Kindheit an sehr ausgeprägten Panikattacken, welche ihr das Leben äußerst schwer machen und einschränken. Jedoch hat sie sich mit ihrem Schicksal recht gut abgefunden, zumindest erweckt es den Anschein. Bis sie dann eine Entscheidung trifft und sich einfach alles ändert. Da bringt man einmal den Müll raus und landet in einer Parallelwelt……
Dort entwickelt sich Daisy stark weiter und wächst über sich hinaus, dies hat mir sehr gut gefallen. Sie stellt sich ihren Ängsten, sieht und erfährt Dinge mit denen sie im Traum nicht gerechnet hat. Ebenfalls fand ich die Nebencharaktere sehr gelungen, alle haben besondere Charaktereigenschaften erhalten, welche sehr gut zu dem Tiercharakter passen in den sie sich verwandeln können.
Die Idee hinter “ Aufbruch nach Sempera“ hat mir wirklich richtig gut gefallen. Wie eben schon erwähnt ist der Schreibstil locker und flüssig, sodass man ohne große Anstrengungen in die Geschichte und die Welt von Sempera eintauchen kann.

Fazit:

Die Geschichte an sich hat mir echt gut gefallen. Was mich jedoch teilweise gestört hat, war der Jugendliche Schreibstil, an manchen Stellen wirkte dies ein wenig aufgesetzt. Es fühlte sich beim lesen einfach falsch an. Zum Teil kamen auch mehrere Kapitel hintereinander wo die Geschichte vor sich hin geplätschert ist und nichts nennenswertes passiert ist, da kam bei mir dann die Langeweile auf. Jedoch hatte das Buch auch durchaus seine starken Momente in denen ich als Leser von Wendungen und Verwicklungen überrascht wurde.
Abschließend würde ich sagen, das “ Aufbruch nach Sempera“ ein schönes Buch für zwischendurch ist.

Zitat aus dem Buch:

„Familie war ein dehnbarer Begriff. Sie konnte an den ungewöhnlichsten Orten um die merkwürdigsten Wesen wachsen, aber das tat überhaupt nichts zur Sache; wichtig war die Liebe, die uns verband.“
Share on
Previous Post Next Post

You may also like

No Comments

  • Reply Bianca Machado Silva

    Sehr schöne Rezension ❤

    August 20, 2017 at 11:25 pm
  • Leave a Reply

    * Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld.

    *

    Ich stimme zu .