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Allgemein, Rezension

Olivia Mikula: Snow Heart

Autor: Olivia Mikula

Verlag: Drachenmond Verlag

Datum Erstveröffentlichung: 30.01.2017

Länge:  288 Seiten

Preis: 12,90€


Klappentext:

Zwei wie Schnee und Feuer!
Caspara steht kurz vor ihrem Studienabschluss und bestreitet ihr Leben wie jede andere junge Frau bis auf einen Unterschied: Sie ist die Wiedergeburt einer Schneefrau. Jedoch führen die Eiskräfte auch unweigerlich zu ihrem Tod. Aus diesem Grund setzt sie ihre Fähigkeiten nur selten ein. Das ändert sich, als sie Wyatt kennenlernt. Mit ihm tauchen Wesen auf, die Casparas Macht erlangen wollen. Dringend braucht sie einen Plan, um ihre Feinde zu vernichten, ohne ihr Leben dabei zu verlieren.
Doch lohnt es sich tatsächlich, für Wyatt zu sterben?


Cover:

Das Cover passt thematisch sehr gut zum Buchtitel und zum Inhalt des Buches. Auf dem Cover sieht man das vergoldete Herz einer Schneefrau inmitten von Eis und Schnee.


Meine Meinung:

Zuerst möchte ich auf das außergewöhnliche Design im inneren des Buches hinweisen, es ist einfach Kunst pur. Die Seiten haben alle Verzierungen wo man nur hinschaut, diese haben mir wirklich richtig gut gefallen. Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt, Teil 1 Das Erwachen der Schneefrau und Teil 2 Der Schlaf der Schneefrau. Teil 1 beginnt mit einem Prolog, der bei mir erst mal zu einer Menge Fragezeichen geführt hat. So ganz schlau wurde ich daraus nicht. Snow HeartIm ersten Kapitel lernt der Leser direkt die Protagonistin Caspara, 22 Jahre alt, kennen. Quasi direkt im ersten Satz wird man mit ihren Kräften als Schneefrau konfrontiert und wird sich dessen Ausmaß ein klein wenig bewusst. Auf den ersten Blick ist Caspara sehr sympathisch, sie studiert noch und führt nebenbei einen Bücherblog. Sie ist also ein Buch-Nerd. Ziemlich schnell bahnt sich Katastrophe an Katastrophe und der zweite Protagonist Wyatt erscheint auf der Bildfläche. Er scheint von Caspara magisch angezogen zu sein und taucht plötzlich überall auf wo sie ist. Es kam wie es kommen musste, die beiden wurden ein Team und lernen einander recht schnell gut kennen und vertrauten einander. Dies war mir ein ziemliches Rätsel, da Caspara als vorsichtiger Mensch und eher als Einzelgänger beschrieben wurde. Die Geschichte spielt sich in der irischen Hauptstadt Dublin ab, diese geht immer mehr im Chaos unter, dies scheint auf Casparas Kappe zu gehen. Sie wird verfolgt von Nekromanten, die ihre Schneefrauen-Kräfte stehlen wollen. Das Buch hat immer wieder sehr spannende Elemente, welche sehr plötzlich kommen, dann aber genauso schnell wieder vorbei sind. Ich war während dem lesen oftmals sehr verwirrt von dem plötzlichen auf und ab der Geschichte. Ebenfalls irritierte mich der Schreibstil des Autors, es kamen viele abgehakte Sätze vor, die mir einfach unvollständig schienen. Es wirkte einfach nicht rund. Genau wie plötzliche Ortswechsel, teils musste ich Seiten mehrfach lesen um auch nur Ansatzweise nachvollziehen zu können, wie die Protagonisten von A nach B gekommen sind. Und selbst nach mehrmaligem lesen, wurde ich nicht schlau daraus. Es ergab einfach an vielen Stellen keinen logischen Sinn. Zumindest hat sich mir dieser nicht erschlossen. Es ließ mich allgemein sehr frustriert zurück. Die Protagonisten wurden zum Teil wirklich gut beschrieben, aber wie schon erwähnt verhielten sie sich auch oft Widersprüchlich.


Fazit:

Ich war wirklich sehr gespannt auf Snow Heart, da das Cover und der Klappentext mich neugierig gemacht haben. Nur leider kam dann die Ernüchterung. Der Schreibstil hat mir so gar nicht gefallen, ebenso der Verlauf der Geschichte und manche Handlungen der Protagonistin. Es gab zwar immer wieder Momente in denen ich dachte, dass die Geschichte noch zu meiner wird, aber diese Momente lösten sich schnell wieder in Luft auf. Spannung war zwar vorhanden und ich konnte an vielen Stellen mitfiebern, jedoch hat es mich alles in allem nicht überzeugt.  Ich würde 2/5 Sternen vergeben.


Zitat aus dem Buch:

„So geschah es, dass wir binnen kurzer Zeit eine Verbundenheit fühlten, die unter normalen Gegebenheiten nie entstanden wäre. Niemandem konnten wir trauen, wir hatten nur uns.“

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No Comments

  • Reply beautyandthebook26

    Danke dir :*
    Es hat mich ja selber ziemlich gefrustet, das mir die Story so gar nicht zu gesagt hat….
    Das finde ich ist immer das schlimmste, wenn man selber genervt von sich ist haha

    August 24, 2017 at 3:13 pm
  • Reply Sunshine Blogger Awardl

    […] Umsetzung einfach so gar nicht fesseln, ebenso wenig wie die Charaktere. Die Rede ist von „Snow-Heart„. Es gab einfach zu viele Ungereimtheiten, oft musste ich Seiten doppelt und dreifach lesen, […]

    Januar 7, 2018 at 11:03 am
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