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Allgemein, Rezension

Nica Stevens: Hüter der fünf Leben

Autor: Nica Stevens
Verlag: Carlsen Verlag
Datum Erstveröffentlichung: 24.03.2017
Länge: 288 Seiten
Preis: 11,99€


Klappentext:
Für die 17-jährige Vivien zählen die Sommertage, die sie bei ihrem Vater in einem kanadischen Nationalpark verbringt, zu den schönsten im Jahr. Doch dann begegnet sie dem gut aussehenden Liam, ihrem Freund aus Kindertagen, und nichts ist mehr wie zuvor. Scheinbar ohne Grund verhält er sich ihr gegenüber kühl und distanziert. Als sie durch Zufall das seltsame Brandmal auf seiner Brust entdeckt, wendet er sich ganz von ihr ab. Vivien beschließt, Liams Geheimnis zu lüften – und kommt ihm dabei gefährlich nahe …


Cover:
Das Cover zeigt das Mal der Hüter. Es hat eine entscheidende Rolle im Buch und gehört definitv dahin wo es ist. Das Cover ist in schönen Farben gehalten und hat mich direkt angesprochen. Ebenfalls zeigt es die Silhouetten der Protagonisten Vivien und Liam.


Meine Meinung:
Das Buch steigt mit einem Prolog in die Geschichte ein, welcher eine Art Rückblende zeigt, es wird beschrieben wie Liam zu seinen Eltern gekommen ist.
Der Einstieg in das erste Kapitel findet 18-Jahre später statt. Wir lernen die noch 17-jährige Vivien kennen, die bei ihrem Großvater lebt, da ihre Mutter verstarb als Vivien noch ein Baby war und ihr Vater sich nicht um sie kümmern konnte. Vivian´s Großvater Robert Campbell ist definitiv kein Sympathieträger, er ist herrisch und versucht Vivien´s Leben und ihre Zukunft zu kontrollieren. Ein Grund mehr für die willensstarke Vivien sich auf den Sommer bei ihrem Vater zu freuen. Ihr Vater lebt im Jasper Nationalpark, dort zieht es Vivien eigentlich auch hin, ihr Großvater will davon aber nichts wissen. Angekommen bei ihrem Vater begibt sich Vivien auf eine Expedioton mit Dave ( Liams Vater) und Liam. Sie erkennt recht schnell das mit Liam etwas nicht stimmt, dass er anders ist. Da Vivien sehr neugierig ist, stellt sie viele Fragen und lässt sich nicht abspeisen. So erfährt sie mehr und mehr was Liam von einem normalen Menschen unterscheidet. Die Geschichte nimmt von Seite zu Seite mehr an Fahrt auf und definitiv auch an Spannung. Nica Stevens hat einen wundervoll leichten Schreibstil und nimmt so den Leser mit und führt ihn durch die Abenteuer von Vivien und Liam. Es ist eine spannende Reise welche die beiden durchleben, welche sie miteinander verbindet und zueinander finden lässt. Ich mochte Vivien von Seite 1 an, sie ist ein toller Charakter, mit viel Herz, Mut und Stärke. Liam hingegen ist recht verschlossen zu Beginn, ein Einzelgänger, welcher Gesellschaft eher scheut. Innerhalb der Geschichte erfährt man aber “ warum und weshalb“. Insgesamt auch ein toller Charakter welcher für die Menschen die er liebt einsteht auf wenn die Gefahren noch so groß sind. Nicht zu vergessen die Nebencharaktere, zB Leslie, Vivien´s gute Freundin, die unfreiwillig in die Geschehnisse der Malträger hineingezogen wird. Sie ist ein bunter Vogel und hat eine sehr direkte sympathische Art, welche mich sehr oft zum schmunzeln gebracht hat.


Fazit:
Die Geschichte hat mich von Anfang bis Ende überzeugt. Ich habe so mit Vivian und Liam mitgefiebert und Seite für Seite gehofft das die beiden einen Weg zueinander finden und vorallem heile aus ihren Abenteuern hinauskommen. Das Buch lies sich in einem Weg lesen. Es war spannend und mitreissend und einfach toll geschrieben.


Zitat aus dem Buch:
“ Liam kam langsam auf mich zu. Seine Augen schimmerten in einem dunklen und hellen grün. Ich hatte den Eindruck, die Farben würden sich miteinander vermischen. Oder verlor ich jetzt den Verstand?“

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