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Allgemein, Rezension

Laura Labas: Ewigkeitsgefüge

Autor: Laura Labas

Verlag: Drachenmond Verlag

Datum Erstveröffentlichung: 18.04.2017

Länge: 310 Seiten

Preis: 12,90€


Klappentext:

In Arden Creek ist nichts so, wie es scheint. Wer des Nachts durch die Straßen wandert, findet sich schon bald in der tödlichen Umarmung eines Mordenox´ wieder. Eine Kreatur, die mit ledrigen schwarzen Flügeln vom Himmel hinabstürzt und ihre Zähne in das zarte Fleisch ihrer Opfer senkt.
Lydia Prescott gehört zu einem Clan, der um diese Gefahr weiß. Als Somna ist sie dazu in der Lage, die Wandlung von Menschen zu Mordenox zu verhindern. Obwohl ihre Gabe so wichtig ist, ist sie noch nicht bereit, sie einzusetzen.
Dann aber wird ihr Clan beinahe vollständig ausgelöscht und sie muss lernen, sich selbst zu vertrauen. Gejagt von ihrem Feind und hin- und hergerissen zwischen den verschiedenen Mächten in der Stadt, kämpft sie darum, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und ihre Bestimmung zu erfüllen.


Cover:

Das Cover greift durch die dunklen Farben wunderbar die düstere Stimmung des Buches auf. Es sieht geheimnisvoll und mystisch aus. Es hat mich einfach sofort angesprochen und ich musste es einfach haben.


Meine Meinung:

Unter dem Titel „ Ewigkeitsgefüge“ konnte ich mir zu Beginn recht wenig vorstellen und was deshalb umso gespannter auf die Geschichte die sich dahinter verbirgt. Zu Beginn lernt man direkt die Protagonistin Lydia kenne, sie ist eine sogenannte Somna und eine Dormis. Somna haben die Gabe, die Verwandlung eines Menschen in einen Mordenox zu verhindern, da sie aber auch eine Dormis ist, wird sie von einem Geist begleitet, welcher ihr die Opfer zeigt. Mordenoxe, sind furchterregende Kreaturen der Nacht, die keinerlei Gewissen mehr besitzen. Lydia lebt in einem Clan, welcher aus Somna und Dormi besteht. Am Anfang befindet sie sich noch in der Ausbildung zur vollwertigen Somna, wird jedoch nicht wirklich in die Geheimnisse eingeweiht, dies frustriert sie zunehmend. Plötzlich nimmt die Geschichte dann an Spannung zu, da ihr gesamter Clan von Mordenoxen ausgelöscht wird, nur Lydia überlebt. Von da an gerät sie in einen Strudel von Ereignissen und findet sich selber in einem schieren Chaos wieder. Sie hadert mit sich selber, soll sie ihrer Bestimmung folgen oder die Flucht ergreifen. Aber Lydia ist ein sehr pflichtbewusster Charakter, trotz ihres jungen Alters von 18 Jahren. Eigentlich ist sie sehr schüchtern und es fällt ihr schwer ihre Meinung offen kundzutun, umso mehr die Geschichte jedoch voranschreitet, umso selbstbewusster und mutiger wird sie. Mir hat die Entwicklung von ihr sehr gut gefallen, da sie vor allem nachvollziehbar dargestellt wird. Lydia wird immer wieder an ihre Grenzen gebracht, bekommt jedoch Unterstützung in Form des Protectors Ace und den Bellatoren Tristan und Nathalie. Protectoren gehören zu den Gläubigen in der Geschichte, sie verehren die Gottheiten, welches ihnen einen schlechten Ruf einbringt. Die Bellatoren sind die Krieger, die Beschützer. Laura hat alle Charaktere mit sehr prägnanten Charaktereigenschaften ausgestattet, was es mir als Leser ermöglicht hat, mir ein sehr genaues Bild von ihnen machen zu können. Ich habe Lydia und Ace schnell ins Herz geschlossen. Lauras Schreibstil war für mich am Beginn sehr gewöhnungsbedürftig, da sie einen sehr eigenen Schreibstil hat. Ich muss aber auch dazu sagen, das „ Ewigkeitsgefüge“ mein erstes Buch von ihr gewesen ist. Jedoch konnte ich mich nach einigen Kapiteln gut mit ihrem Stil anfreunden. Der Spannungsbogen der Geschichte ist sehr konstant, da in jedem Kapitel etwas neues passiert, was mich oft sehr unvorbereitet getroffen hat.


Fazit:

Bevor ich den Klappentext gelesen hatte, wusste ich das ich dieses Buch haben muss. Allein schon, weil das Cover mich begeistert hat. Der Klappentext hat dann den Rest erledigt. Wie eben schon erwähnt, habe ich mich etwas schwer mit dem Schreibstil des Buches getan, konnte mich  aber relativ schnell hineinfinden. Die Charaktere haben mir wirklich gut gefallen, vor allem weil sie immer für eine Überraschung gut waren und ich so als Leser bei der Stange gehalten wurde. Was mir jedoch nicht so gut gefallen hat, war das Ende des Buches. Es ist innerhalb des Buches ziemlich viel passiert, was meiner Meinung nach für ein Buch von 300 Seiten zu viel war. Zum Ende des Buches, haben sich viele Ereignisse beinahe überschlagen und vieles wurde schnell abgehandelt. Für meine Begriffe zu schnell, wichtige Szenen sind dabei zu kurz gekommen. Es haben für mich einfach noch Seiten gefehlt, Seiten in denen man den Ereignissen mehr tiefe hätte geben können. Alles in allem habe ich aber meinen Aufenthalt in Arden Creek genossen, es war frisch, düster und einfach was anderes. Würde ich Sterne verteilen, wären es 4 Sterne von 5.


Zitat aus dem Buch:

„ Du hast für ihn entschieden, weil er zu schwach war, es selbst zu tun. Gib dir nicht zu Schuld für deine eigene Stärke“ .

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No Comments

  • Reply Lovin-Books

    Huhu liebe Jenny,

    hach, in letzter Zeit „laufen“ mir immer wieder die Bücher von Laura Labas über den Weg und immer sind die Meinungen positiv. Ich MUSS mir jetzt einfach bald mal ein Buch von ihr zulegen.

    Liebste Grüße
    Sonja

    August 15, 2017 at 8:39 am
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